Die NLP Trickkiste: Ankern
Heute hatte ich auf meinem anderen Blog einen Artikel über Glaubenssätze und die Wahrnehmung verfasst. Das Thema möchte ich gern noch etwas ausführen, allerdings passt die Fortsetzung des Artikels besser in diesen Blog. In diesem Artikel soll es nämlich nicht um die Theorie sondern um die konkrete Anwendung von NLP gehen indem man einen Anker setzt.
Ein Anker ist im Grunde nichts anderes als eine Verknüpfung zwischen einer bestimmten äußeren Wahrnehmung und einer Emotion. Im Prinzip hat das jeder von euch schon einmal erlebt denke ich.
Zum Beispiel bin ich früher immer ins Fitnessstudio gegangen um meine Muskeln zu trainieren, wenn ich richtig angepisst war. Einfach um mich abzureagieren. Aber eines Tages stellt ich fest, dass sich meine Laune immer sofort verschlechterte sobald ich im Fitnessstudio war um zu pumpen. Sobald ich Gewichte gestemmt habe, kamen die ganzen negativen Gedanken aus den letzten Wochen hoch, ich musste an die Sachen denken über die ich mich geärgert habe und an die Leute über die ich mich aufgeregt habe und es hat keinen Spaß mehr gehabt.
Das habe ich noch heute, immer wenn ich trainieren will fallen mir ein paar Gedanken von früher ein. Das ist ein klassischer Anker, nur eben im negativen Sinne, denn er nimmt mir den Spaß am Sport.


