Effizienz steigern!
Auf meinem anderen Blog, habe ich gestern über das Thema Effizienz geschrieben. Auslöser war ein Artikel über den Polyphasischen Schlaf, den ich im Internet gelesen habe. Beim Polyphasischen Schlaf geht es darum, die Schlafzeit zu verringern, indem man mehrere kurze Schlafphasen einlegt, statt einer langen. So trainiert man seinen Körper, direkt in der REM-Phase einzusteigen. Echte Profis, erarbeiten sich so einen Schlafrhythmus, bei dem sie nur noch 2 Stunden am Tag (!) verteilt auf 6 Powernaps zu jeweils 20 Minuten schlafen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das dauerhaft gesund ist, noch viel weniger, kann ich mir aber vorstellen, dass man dadurch seine Produktivität steigern kann. Ich selbst probiere nun auch einen polyphasischen Schlafrhythmus aus, dabei geht es mir aber nicht darum, unbedingt weniger zu Schlafen, sondern durch die Aufteilung auf zwei Schlafphasen effizienter zu werden. Denn oftmals ist es so, dass man – wenn man weniger Zeit zur Verfügung hat – diese effizienter nutzt.
Heute Abend schlafe ich daher von 03:00 – 07:00 Uhr, bin dann 2 Stunden wach um zu lesen und schlafe noch einmal von 09:00 – 11:00 Uhr. Das sind dann insgesamt 6 Stunden Schlaf. ggf. etwas mehr, da ich bereits gegen 02:00 Uhr ins Bett gehe. Ich brauche in der Regel sehr lange zum Einschlafen, nicht selten liege ich wirklich noch eine Stunde wach, selbst wenn ich nichts im Bett lese oder so, sondern wirklich versuche einzuschlafen. Ich erhoffe mir daher, davon, dass ich insgesamt nur noch 6 Stunden schlafe, dass ich bereits früher müde bin und so insgesamt auf 7 Stunden Schlaf komme, wenn ich bereis um 2 ins Bett gehe.
Das liegt vor allem daran, dass mein Tag ziemlich durcheinander ist. Das weiß ich selbst, ich bin aber oft nicht diszipliniert genug um das zu ändern. In der Vergangenheit habe ich sehr gute Erfahrungen damit gemacht, feste Zeiten in meinen Tag einzubinden. Also zur selben Zeit ins Bett zu gehen und immer zur selben Zeit aufzustehen. Das ist am Anfang sehr schwer, aber ich erhoffe mir, dass sich durch dieses “Experiment” auch das ändern wird. Ich werde das sicherlich nicht jeden Tag einhalten können. Zum Beispiel fliege ich am Dienstag Abend nach München und muss am Mittwoch um halb 8 von München nach Wien fahren, dass ist dann direkt wieder eine “Unterbrechung” meiner neuen Routine. Aber erfahrungsgemäß, kann man die Regel zwischendurch unterbrechen, sofern es sich hierbei wirklich nur um Ausnahmen von der Regel handelt! Auch zu festen Zeiten essen wirkt sich gut auf den Schlaf aus. Ich habe in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, dass ich am besten Schlafe, wenn ich Abends nichts mehr esse und dafür Morgens direkt nach dem Aufstehen esse!
Ich bin noch unsicher, wie ich das in meinen neuen Schlafrhythmus einbauen will, denn mir ist es wichtig, dass ich nach den zwei Stunden, die ich mit Lesen und Lernen verbracht habe noch einmal einschlafen kann.

Berlin ist eine tolle Stadt. Sie ist riesig und doch irgendwie recht überschaubar, wenn man die wichtigsten Straßen kennt. Natürlich rede ich hier primär von der Innenstadt, in Spandau oder Köpenick war ich noch nicht. Eigentlich kenne ich vor allem die Mitte, Prenzlauer Berg und natürlich die Szenebezirke Kreuzberg und Friedrichshain.
Vom Nikolaiviertel hingegen war ich eher etwas enttäuscht. Das war weniger eindrucksvoll als ich es mir erhofft hatte. Dennoch denke ich, dass man es mal gesehen haben sollte, denn im Nikolaiviertel liegt der Ursprung Berlins, mitten drin die Nikolaikirche, sie ist nicht nur das älteste erhaltende Gebäude der Stadt sondern auch die erste Kirche, die in Berlin gebaut wurde.